Antagonist

16. März 2017 A 0

Antagonist (antagonist), griech. anti „gegen“ + agone „Bewegung“; In der Anatomie der Gegenspieler, der Muskel, der dem Agonisten entgegen wirkt, nicht immer aktiv, sondern auch durch passive Dehnung. Erst das Zusammenspiel von Agonist und Antagonist (→Synergisten) erlaubt die Koordination von Bewegungen. Auch gibt es zahlreiche Muskeln, die formal als Antagonisten gelten, aber als Synergisten wirken. Dieses ist vor allem bei sich über zwei Gelenke ziehenden Muskeln der Fall. Ein bekanntes Beispiel sind die Muskeln der so genannten ischiocruralen Muskulatur, die an streckenden Bewegungen des Knies (Aufstehen aus dem Sitzen, Antreten beim Sprint usw.) beteiligt sind, obwohl ihnen in Bezug auf das Kniegelenk eine beugende Funktion zugeschrieben wird (Wikipedia, 4.03.16). →Anatomie, funktionelle, →Muskelschlingen, →muskuläre Dysbalancen

Beispiel: Am Antrieb der Kraularmbewegung sind der Große Brustmuskel und der Breite Rückenmuskel maßgeblich am Unterwasserzug beteiligt. Die Handgelenkbeuger halten das Handgelenk in in einer optimalen Position für einen effektiven Abdruck. Mit Beginn der Zugphase kontrahieren Armbeuger und Armheber, während der Armstrecker mit der letzten Phase (Druckphase) den Armzug beendet..beendet. Wenn der Beuger (m. biceps) kontrahiert und so den Arm beugt, wird der Strecker (m. triceps) als Antagonist gleichzeitig gedehnt. In der Rückhol(Überwasser-)phase sind dann der Deltamuskel und die Rotatorenmanschette aktiv. Andere Muskelgruppen verankern und stabilisieren das Schulterblatt (Schulterblattstabilisatoren) oder den Rumpf. Damit wird eine optimale Koordination von oberen und unteren Extremitäten gewährleistet.

 

Mehr zum Thema:  http://flexikon.doccheck.com/de/Antagonist

Video (Gegenspielerprinzip): https://www.youtube.com/watch?v=6LfN8wR5qsU


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