Arbeit

16. März 2017 A 0

Arbeit (W) (work), in der Hauptsache zweckmäßige, bewusste Tätigkeit des Menschen.

In der Biomechanik als mechanische Arbeit das Produkt aus Kraft und Weg (W = F∙ s) bei gleicher Richtung, berechnet in Joul (1J = 1Nm). Die Arbeit ist ein Maß der Trainingsbelastung im spezifischen Krafttraining an Armzuggeräten. Neben der Armzugkraft spielt hierbei die Länge des Zugweges eine Rolle, weshalb nicht maximale, sondern optimale Zugfrequenzen mit langen Wegen anzustreben sind.

In der Physiologie spricht man von Muskelarbeit und differenziert diese nach statischer oder isometrischer, dynamisch-positiver oder konzentrischer sowie dynamisch-negativer oder exzentrischer Arbeit. Im Sinne der Mechanik trifft die Bezeichnung Arbeit aber nur auf die beiden Letztgenannten zu, weil hier ein Weg zurückgelegt wird (Wick, 2005, S.52). Im Einzelzyklus beim Schwimmen beschreibt die Arbeit „die Antriebsenergie, die der Sportler in einem Bewegungszyklus nach außen wirksam machen kann“ (Witt 2008). Da wegen fehlender Eingangsgrößen die Arbeit beim Einzelzug im Wasser schwer zu erfassen ist, wird die verrichtete Arbeit bei simultierten Armzügen an der Schwimmbank gemessen. Für die Diagnose eignen sich dabei Seilzugergometer mit Wirbelstrombremsen sehr gut (FES-Armzugbank). Da aber die Effektivität eines Armzuges (im Wasser Vortrieb) auch von der Bewegungsgeschwindigkeit bestimmt wird, wird in der Kraftdiagnostik bevorzugt die Leistung (Quotient aus Arbeit und Zeit) berechnet. →dynamisches Krafttraining,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb.: Protokoll eines Tests an der FES-Zugbank: Die Arbeit erscheint als Kraft über den Weg (Li= linker Arn; re = rechter Arm)


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