Auftriebsmittel

16. März 2017 A 0

Auftriebsmittel/Auftriebshilfen (lift assistance, lift means), Gegenstände, die Menschen über Wasser halten, wie Schwimmwesten, im Schwimmunterricht umstrittene methodische Hilfsmittel (→Hilfsgeräte) zum Erlernen des Schwimmens oder zur Unterstützung bei der Technikschulung bzw. im Training (→Einzelarbeit). Kritisch werden vor allem Auftriebshilfen gesehen, die fest am Körper angebracht sind, wie Schwimmflügel, Oberarmauftriebshilfen oder Schwimmscheiben, da sie nur eine vermeintliche Sicherheit geben. Hinzu kommt, dass sie die Körperlage verändern und sich somit ungünstig auf das Erlernen des Schwimmens auswirken. Körpergebundene Auftriebshilfen, die eine flache Wasserlage unterstützen, verhindern das Aha-Erlebnis des Auftriebs im Wasser. Deshalb sollte auf diese verzichtet werden, während lose Auftriebsmittel (Poolnoodle, Schwimmbrett, Pullbuoy, Schwimmsprosse) flexibel, variabel und vorteilhaft zum Schwimmen lernen eingesetzt werden und darüber hinaus noch vielseitig als Spielgeräte genutzt werden können. (dsv-jugend 2006). Trainingsprinzip Nr. 1 besagt „Trainiere das, was du im Wettkampf brauchst“ und da sind Auftriebshilfen verboten. Das beste Auftriebsmittel ist eine kräftige Beinarbeit.

Auch aus Sicherheitsgründen wird von Auftriebskörper wie aufblasbare Wassertiere, Reifen, Wasserbälle und ähnliches abgeraten, da Nichtschwimmer damit leicht in tiefes Wasser gelangen oder in freien Gewässern abtreiben können.

Auftriebsmittel

Abb.: Schwimmkissen als Auftriebshilfe (sport-fahnemann)


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