Ausholbewegung

17. März 2017 A 0

Ausholbewegung (draw-back movement; countermovement), Bewegung zur „Schaffung optimaler Voraussetzungen für die erfolgreiche und ökonomische Ausführung der Hauptphase“ (Schnabel & Krug, 2007).

Beispiel: Zurückschwingen der Arme vor einem Startsprung mit Senkbewegung des Körpers durch Beugung in Fuß-, Knie- und Hüftgelenk. Dadurch werden für die Arbeitsmuskulatur ein optimaler Arbeitsweg und günstige Winkelverhältnisse geschaffen. Die Ausholbewegung wird entgegengesetzt zur nachfolgenden Hauptbewegung ausgeführt. Es gibt azyklische Bewegungen mit mehrfachen Ausholbewegungen (z.B. Diskuswurf) und mit unterdrückter Ausholbewegung (z.B. Finte beim Torwurf). Durch die Ausholbewegung beim Einwurf im Fußball wird der Weg der Hauptphase und damit der Beschleunigung verlängert. →Auftaktbewegung

 

 


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