Grundlagenausdauer, aerob-anaerobe (GAII)

21. Mai 2017 G 0

Grundlagenausdauer, aerob-anaerobe (GA II) (basic endurance, anaerob), Ausdauerfähigkeit in aerob-anaerober Stoffwechsellage, auch als intensive oder spezifische Grundlagenausdauer bezeichnet.

Im DSV inzwischen einheitlich als Grundlagenausdauer II (Belastungszonen 4-5) in die Trainingssteuerung übernommen. Sie ist charakterisiert durch höhere Schwimmgeschwindigkeiten bei einer Belastungsdauer von 20 – 45 Minuten und ausgewiesen durch Laktatwerte von 4 -7 (Langstreckler 3-5) mmol/l sowie Pulswerten > 150 bzw. 85-95 % der maximalen Herzfrequenz. Im Hochleistungstraining werden etwa 8-12% im GAII – Bereich geschwommen. Dieser gegenüber dem GAI – Training deutlich geringere Anteil ist durch die längere Regeneration begründet. Zu hohe GAII-Anteile können zu Leistungsinstabilität oder Leistungsminderung führen. Wichtig ist hierbei, dass in der BZ 4 der Übergangsbereich nicht verlassen wird (wie beim  „Stehvermögentraining“), sich Laktatbildung und →Laktatelimination zeitweilig die Waage halten und somit größere Laktatanhäufungen (Laktatakkumulation) verhindert werden. Das sieht man z.B. daran, wenn bei einer kontinuierlich geschwommenen Serie (GAII) von 10 x200m, der Laktatwert am Ende nicht größer ist als nach den vierten 200m (z.B. Ø2:02 min/5,2 und 5,1 mmol/l). Die Belastungszone 6 übersteigt die Grenze des aeroben Systems und ist wegen der Nähe zur Wettkampfgeschwindigkeit und der damit verbundenen Stoffwechsellage als Übergang zur Wettkampfausdauer zu verstehen. →Grundlagenausdauertraining


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