Koordination

08. Juni 2017 K 0

Koordination (coordination), lat. ordinare „in Reih und Glied stellen, regeln, ordnen“; Begriff mit zahlreichen Anwendungsfeldern, allgemein wird unter Koordination „das Aufeinanderabstimmen, die gegenseitige Zuordnung verschiedener menschlicher, sozialer, wirtschaftlicher oder technischer Vorgänge“ verstanden (Wikipedia). Fähigkeiten, koordinative

In der Sportwissenschaft versteht man unter Koordination das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes(Hollmann & Hettinger, 2000) oder kurz und knapp „motorische Intelligenz“ (Roth, 2012, S.9). Nach Schnabel (2008) ist der Komplex „Technik/Koordination/Beweglichkeit“ neben Konstitution, Kondition und Handlungskompetenz einer der vier relativ komplexen Leistungsfaktoren, die sich wiederum gegenseitig bedingen. Es wird zwischen intramuskulärer– und intermuskulärer Koordination oder auch zwischen zeitlicher, räumlicher und kraftmäßiger Steuerung von komplexen Bewegungsabläufen oder Einzelbewegungen in sportlichen Situationen oder im Alltag unterschieden.

Die spezielle Koordination ist durch das Variationsvermögen in der Technik einer bestimmten Sportart gekennzeichnet. So konnten wir im Strömungskanal den Einfluss einer ökonomischen Bewegungskoordination auf metabolisch-kardiozirkulatorische Parameter nachweisen (Reer et al. 2001; weiter: Figueiredo et al. 2013). Zudem konnten Topschwimmer ihre Technik augenblicklich und effektiv an Störungen (hier Geschwindigkeitsänderungen) anpassen (Rudolph, 2014). →Wassergefühl

 

Mehr zum Thema: https://www.dr-gumpert.de/html/koordination.html, Zugriff am 2.08.2016


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.