Soziologie

20. Juli 2017 S 0

Soziologie (soziology), lat. socius ‚Gefährte‘; Lehre von der Gesellschaft, die soziale Phänomene untersucht und beschreibt und auch zunehmend zur Klärung sozialer Zusammenhänge im Sport genutzt wird (→Sportsoziologie). Die Soziologie untersucht vor allem gesellschaftliche Ordnung, soziale Ungleichheit, sozialen Wandel und soziales Verhalten und Handeln. Sie wird in vier Bereiche gegliedert:

  • Allgemeine Soziologie (Geschichte, Begriffe, allgemeine Hypothesen und Theorien).
  • Teilbereiche der Soziologie bzw. spezielle Soziologien (z. B. Medien- und Kommunikationssoziologie, Sportsoziologie)
  • Empirische Sozialforschung (Überprüfung und Schaffung von Fragestellungen, Hypothesen und Theorien)
  • Praktische bzw. angewandte Soziologie (soziale Relevanz der Soziologie, Berufschancen, Berufsethik etc.)

(Quelle: http://www.hochschulforschung.uni-kassel.de/soziologie-studium/htm/soziologiedefinition.html)

In der Soziologie ist der Untersuchungsgegenstand Subjekt und Objekt zugleich. Er interagiert mit seiner komplexen Umwelt und kann nicht – wie für ein Experiment notwendig – isoliert betrachtet werden. Deshalb ist als Methode die Beobachtung favorisiert. Prognosen sind deshalb nicht so exakt wie in den Naturwissenschaften (z.B. Wahrscheinlichkeit von Wahlprognosen).

„Soziologie ist die Kunst, eine Sache, die jeder versteht und die jeden interessiert, so auszudrücken, dass sie keiner mehr versteht und sie keinen mehr interessiert.“ Hans-Joachim Schoeps (1909-1980), deutscher jüdischer Theologe und Philosoph

Mehr zum Thema: http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/soziologie/14586

 

 


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