Trainingsbelastung

07. August 2017 T 0

Trainingsbelastung (training load), Gesamtheit der im Training auf den Sportler einwirkenden physischen und psychischen Belastung. Man unterscheidet Merkmale der äußeren Trainingsbelastung (→Belastungskomponenten) und inneren Trainingsbelastung (→Beanspruchung), die die biologische Reaktion des Organismus auf Trainingsreize widerspiegeln (z.B. Herzfrequenz, Laktat). Eine optimale Belastung zu finden ist das A und O des Hochleistungstrainings, da nur über entsprechend hohe Trainingsreize die sportliche Leistung entwickelt (Homöostase gestört) wird. Damit bewegen sich Sportler und Trainer oft im Grenzbereich zwischen optimaler Anpassung und Überbelastung. Der Erfolg des Trainers fußt hier auf einer Symbiose von „Bauch  (Erfahrung) und  Kopf (Wissen)“ (→Trainingssteuerung, →Methoden und Vermittlungskompetenz).

Exkurs: Allen Unkenrufen („Weniger ist mehr“) zum Trotz zeigen die Analysen der Belastungsumfänge der hervorragendsten Schwimmer uneingeschränkt hohe Trainingsumfänge. Und wenn die Kilometerumfänge reduziert wurden, dann meistens zugunsten der Intensität, was wiederum mehr Zeit für Erholung (Pausen) beansprucht. Zudem wird zunehmend mehr Augenmerk der Technik gewidmet, was zeitaufwendiges Training an Messplätzen erfordert.

 

„Schwimmer trainieren täglich 15-20 km. Das war in der Vergangenheit so und auch heute bleibt der Schlüssel für Leistung derselbe:                Arbeit, Arbeit und Arbeit“ Alan Thompson, Australische Cheftrainer, Coach Clinic Singapur 2009


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