Zeitumrechnung

17. August 2017 Z 0

Zeitumrechnung (conversion of times), in der Mathematik die Umrechnung von Tagen in Stunden bis in die kleineren Einheiten (Minuten, Sekunden) oder umgekehrt (s. https://www.topster.de/kalender/zeitrechner.php) .

Im Schwimmen die Umrechnung von Zeiten gleicher Disziplinen und Streckenlängen von Kurz (25m) – zu Langbahn (50m) und umgekehrt. Dabei ist von starken individuellen Unterschieden auszugehen, die maßgeblich durch das Niveau der Wenden bestimmt werden. Ein Vergleich der Welt– und Deutschen Rekorde von Lang- zu Kurzbahn zeigt: Die Schwimmer mit ihrer aus Körperhebeln und →Kraft resultierenden besseren Disposition für Schnellkraftleistungen nutzen die Kurzbahn effektiver. Bei den Hallenmeisterschaften erreichten die Männer im Finale 96,4 % und die Damen 97,5 % ihrer Langbahnzeit vom Sommer des Jahres. Im Vergleich der Weltrekorde (s. Tab.) beträgt der Mittelwert in allen Disziplinen (außer Rücken) 96,7 % bei den Schwimmern und 97,9 % bei den Schwimmerinnen. Die Zeiten im Rückenschwimmen liegen um bis drei Prozent niedriger und sind auf den Start (von unten) bedingt. Je nach Neigung können also Zeiten für die Kurzbahn geplant werden, die ibei 97% (Herren) bis 98% der Langbahnzeit liegen, im Rückenschwimmen bei 94-95% (wenn der Delfinkick effektiv genutzt wird). Es kann sich hierbei nur um grobe Richtwerte handeln, da neben den Geschlechtern noch die unterschiedlichen Wettkampfdistanzen zu berücksichtigen sind. Denn mit zunehmender Streckenlänge machen sich die Vorteile der Wenden bemerkbar (z.B. bei den Herren von 50m-1500m = 96,7 – 98,1%). Dementsprechend können sich bei Anfängern die Verhältnisse umkehren, da die Wende mehr die Funktion einer Haltestelle einnimmt.

Verhältnis Kurz- zu Langbahn (Zeiten in % am Beispiel der Weltrekorde Stand 2017)

 

 

 


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